Abschlussinterview unseres Praktikanten

Jochen Geilenkirchen Bild vergrößern Jochen Geilenkirchen (© Jochen Geilenkirchen) Jochen Geilenkirchen unterstützte das Generalkonsulat von Ende Juli bis Ende September als Praktikant. Zurück in Deutschland wird er sein Studium im Master Internationale Studien/Friedens- und Konfliktforschung in Frankfurt fortsetzen.

Wir bedanken uns herzlich für die tatkräftige Unterstützung und das Interview, das er uns am Ende seines Praktikums gegeben hat. Es war uns eine große Freude, mit Herr Geilenkirchen zu arbeiten!

AA: In welchen Bereichen haben Sie während Ihres Praktikums gearbeitet? Wie sahen die Inhalte Ihres Praktikums aus?

JG: Ich habe sehr viel in der Kulturabteilung des Konsulats gearbeitet und war dort beispielsweise an der Organisation von zwei Filmfestivals beteiligt. Außerdem habe ich den monatlichen Newsletter entworfen, die Social-Media-Kanäle des Konsulats betreut, Bürgeranfragen zur Bundestagswahl beantwortet und war in die Organisation einer Veranstaltung zur Wahl eingebunden.
Ein zweiter großer Aufgabenkomplex hatte mit der Energie- und Klimapolitik im Westen Kanadas zu tun: Das Konsulat hat einen inhaltlichen Schwerpunkt in diesem Bereich und ich habe einen Bericht zu aktuellen politischen Entwicklungen in verschiedenen Provinzen Kanadas für das Auswärtige Amt in Berlin verfasst, war in die Organisation einer Themenreise eingebunden und habe verschiedene Recherchen zu unterschiedlichen Aspekten des Themas durchgeführt. Auch in die Rechts- und Konsularabteilung habe ich einen kurzen Blick geworfen.

AA: Was hat Ihnen bei Ihrem Praktikum am besten gefallen?

JG: Mir hat sehr gut gefallen, dass ich sehr selbstständig arbeiten konnte, mir von Anfang an viel Vertrauen entgegengebracht wurde und ich den Eindruck hatte, dass meine Arbeit wertgeschätzt wird. Inhaltlich fand ich die Energie- und Klimapolitik in British Columbia sehr spannend. Außerdem war es interessant, mehr über die Politik Kanadas und der unterschiedlichen Provinzen zu erfahren.

Inwiefern denken Sie wird Ihnen das Praktikum in Ihrem weiteren Studium helfen?

Da mein Studium einen Schwerpunkt auf internationale Beziehungen legt, war es in jedem Fall hilfreich, einen Einblick in die deutsch-kanadische Zusammenarbeit und die Möglichkeiten, aber auch die Grenzen diplomatischer Arbeit in einem Land, zu dem Deutschland sehr enge Kontakte pflegt, zu erhalten. Außerdem habe ich den diplomatischen Dienst schon seit Längerem als mögliche Berufsperspektive ins Auge gefasst. Der Einblick, den mir das Praktikum gegeben hat, hilft mir mit Sicherheit bei dieser Entscheidung.

Welche Tipps können Sie anderen Studierenden geben, die sich für ein Praktikum an einer deutschen Auslandsvertretung interessieren?

Das Einbringen eigener Ideen und die Fähigkeit selbstständig zu arbeiten sind sehr wichtig. Ohne das ist einerseits der Vertretung nur wenig geholfen, andererseits wird ein Praktikum, in dem man nur abarbeitet ohne eigene Aufgaben zu unternehmen, schnell langweilig.

AA: Vielen Dank für das Interview!

Veranstaltung