Wiedereinbürgerung (Ermessenseinbürgerung)

gute Verbindungen Bild vergrößern (© Erwin Wodicka colourbox) Eine Wiedereinbürgerung ehemaliger Deutscher ist nur in Ausnahmefällen möglich. Es muss geprüft werden, ob es für Deutschland vorteilhaft ist, Sie trotz Ihres Wohnsitzes im Ausland wiedereinzubürgern. 

Hier finden Sie Informationen, welche Anforderungen Sie erfüllen müssen und wie Sie Ihre deutsche Staatsangehörigkeit unter Umständen wiedererlangen können.

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Verfahren zur Wiedereinbürgerung

Die Wiedereinbürgerung ehemaliger Deutscher ist nach § 13 Staatsangehörigkeitsgesetz grundsätzlich möglich, wenn ein Interesse der Bundesrepublik Deutschland an der Einbürgerung besteht. Dies gilt auch dann, wenn sich der Wohnsitz der betreffenden Person im Ausland befindet. Allerdings bestehen für im Ausland lebende ehemalige Deutsche besonders hohe Anforderungen und es wird genau geprüft, ob deren Einbürgerung ausnahmsweise für Deutschland vorteilhaft ist. 

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Erleichterte Wiedereinbürgerung für ehemalige Deutsche, die ihre Staatsangehörigkeit innerhalb der letzten 12 Jahre durch Erwerb einer fremden Staatsangehörigkeit verloren haben

Die Wiedereinbürgerung ehemaliger gebürtiger Deutscher ist nach § 13 Staatsangehörigkeitsgesetz grundsätzlich möglich, auch wenn sich der Wohnsitz der betroffenen Person im Ausland befindet. Allerdings bestehen für sie besonders hohe Anforderungen und es muss geprüft werden, ob die Einbürgerung für Deutschland vorteilhaft ist.

Wiedereinbürgerung nach Artikel 116 Abs. 2 GG

Frühere deutsche Staatsangehörige, denen zwischen dem 30. Januar 1933 und dem 8. Mai 1945 die deutsche Staatsangehörigkeit aus politischen, rassischen oder religiösen Gründen entzogen wurde, können sich auf ihre Staatsangehörigkeit wieder berufen.

Wiedereinbürgerung (WE)

Beibehaltungsgenehmigung

Sie möchten die kanadische Staatsangehörigkeit erwerben ohne die deutsche dadurch zu verlieren? Dies ist in Ausnahmefällen möglich, wenn Sie im Besitz einer Beibehaltungsgenehmigung sind.